externer Datenschutzbeauftragter in Chemnitz

Sie fragen sich, ob Sie einen Datenschutzbeauftragten bestellen müssen? Ich bin TÜV-zertifizierter Datenschutzbeauftragter und bin Ihnen gerne bei der Beantwortung von Fragen zum Thema Datenschutzrecht behilflich.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht Zachow, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Datenschutzbeauftragter TÜV zertifiziert

Das Bundesdatenschutzgesetz verpflichtet öffentliche Stellen unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiter , die sich mit der Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen zur Bestellung einer/s Datenschutzbeauftragten. § 38 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG n.F.) verlangt dies bei dem Erreichen von 10 Mitarbeitern. Zu beachten ist jedoch, dass die europäische Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) unmittelbar ab dem 25.05.2018 wirkt und entgegenstehende Regelungen des BDSG verdrängt.

Anwendungsvorrang DS-GVO

Bestellung des Datenschutzbeauftragten im Unternehmen

Die DS-GVO stellt nicht auf eine Mitarbeiterzahl ab, die personenbezogene Daten verarbeiten, sondern auf das Risiko für die Betroffenen nach der Vornahme einer Gesamtbetrachtung. Kleine Unternehmen und Mittelständische Unternehmen sind damit grundsätzlich betroffen und müssen diese Gesamtbetrachtung vornehmen und danach eine Entscheidung zum ob der Bestellung eines Datenschutzbeauftragten fällen. Die DS-GVO nimmt Verantwortliche und Auftragsverarbeiter gleichsam in die Pflicht.

Verarbeitung personenbezogener Daten als Kerntätigkeit

Damit sind Unternehmen gemeint, die ihren Umsatz ausschließlich mit der Verarbeitung personenbezogener Daten generieren. Der Erwägungsgrund 97 zur DS-GVO führt hierzu aus:

„im privaten Sektor durch einen Verantwortlichen erfolgt, dessen Kerntätigkeit in Verarbeitungsvorgängen besteht, die eine regelmäßige und systematische Überwachung der betroffenen Personen in großem Umfang erfordern, oder wenn die Kerntätigkeit des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien von personenbezogenen Daten oder von Daten über strafrechtliche Verurteilungen und Straftaten besteht, sollte der Verantwortliche oder der Auftragsverarbeiter bei der Überwachung der internen Einhaltung der Bestimmungen dieser Verordnung von einer weiteren Person, die über Fachwissen auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzverfahren verfügt, unterstützt werden Im privaten Sektor bezieht sich die Kerntätigkeit eines Verantwortlichen auf seine Haupttätigkeiten und nicht auf die Verarbeitung personenbezogener Daten als Nebentätigkeit. Das erforderliche Niveau des Fachwissens sollte sich insbesondere nach den durchgeführten Datenverarbeitungsvorgängen und dem erforderlichen Schutz für die von dem Verantwortlichen oder dem Auftragsverarbeiter verarbeiteten personenbezogenen Daten richten. Derartige Datenschutzbeauftragte sollten unabhängig davon, ob es sich bei ihnen um Beschäftigte des Verantwortlichen handelt oder nicht, ihre Pflichten und Aufgaben in vollständiger Unabhängigkeit ausüben können.“

Hieraus folgt eine Bestellungspflicht für Unternehmen deren primärer Zweck die Verarbeitung von personenbezogenen Daten darstellt.

neuartige Verarbeitungsvorgänge / neue Technologien

Dies betrifft nach einer Legaldefinition der Bundesregierung die Autonomik, virtual reality, Big Data, Cloud Computing und die Mikroelektronik. Hier kann die Einstufung anhand der Kriterien zur Vornahme einer Datenschutzfolgenabschätzung übernommen werden.

Verarbeitung besonderer personenbezogener Daten (Art. 9 I DS-GVO)

„…Die Verarbeitung personenbezogener Daten, aus denen die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgehen, sowie die Verarbeitung von genetischen Daten, biometrischen Daten zur eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person, Gesundheitsdaten oder Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung einer natürlichen Person…“

Bitte beachten Sie, dass die DS-GVO für die

Qualifikation des Datenschutzbeauftragten

Chemnitz-Rechtsanwalt.de bietet zertifizierten externen Datenschutzbeauftragten an

Fachwissen auf dem Gebieten des europäischen und des nationalen Datenschutzrechts verlangt, Art 37 V DS-GVO.

„Der Datenschutzbeauftragte wird auf der Grundlage seiner beruflichen Qualifikation und insbesondere des Fachwissens benannt, das er auf dem Gebiet des Datenschutzrechts und der Datenschutzpraxis besitzt, sowie auf der Grundlage seiner Fähigkeit zur Erfüllung der in Artikel 39 genannten Aufgaben.“

Ich bin Fachanwalt für Informationstechnologierecht und habe im Fachanwaltskurs das Datenschutzrecht studiert sowie eine Klausur zu diesem Thema geschrieben und bestanden. Weiterhin habe ich einen Lehrgang des TÜV-Nord absolviert und einer Prüfung zum Thema Datenschutzrecht geschrieben und bestanden, weshalb ich das TÜV-Zertifikat erhielt.

EXTERNER DATENSCHUTZBEAUFTRAGTER Chemnitz

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